Kevin Durant – der beste Scorer der NBA

By | April 7, 2014

Kevin Durant zählt jetzt schon zu einem der erfolgreichsten Offensivspielern der Liga-Geschichte. Der 2007 an 2. Stelle gedraftete Forward zeigte von Anfang an sein Talent als Punktelieferant, in seiner 1. Saison scorte er 20.3 Punkte im Schnitt und das mit gerade einmal 19 Jahren. Die Mischung aus seiner Fähigkeit den Ball in den Korb zu befördern, seiner enormen Größe und seiner Schnelligkeit bringt Verteidiger jetzt schon seit 7 Jahren zum verzweifeln.

Auch in dieser Saison führt kein Weg an dem 25-Jährigen vorbei, er ist dabei seinen 4. Scoring-Titel in 5 Jahren zu gewinnen und außerdem ist er laut vieler Experten sicherer MVP der regulären Saison.

Mit derzeit 32,1 Punkten pro Spiel ist dabei sein Scroring natürlich das Hauptargument. Doch der gute Punkteschnitt ist es nicht alleine, der seine Ehrung immer wahrscheinlicher werden lässt. Die Art und Weise wie Durant zu diesem Schnitt kam, sucht seines gleichen und man muss lange suchen um überhaupt vergleichbares zu finden. So feierte Durant mit  seiner 28 Punkte Performance gegen die Houston Rockets sein 40. Spiel hintereinander, in dem er 25 Punkte oder mehr machte. Damit zieht Durant gleich mit Michael Jordan, dem dieses in der Saison 1986-87 gelang. Inzwischen hat er ihn sogar übertroffen!

Jordan befand sich damals scheinbar in einer anderen Liga und erzielte einen in der heutigen Zeit kaum zu toppenden Wert von 37,1 Punkten pro Spiel. Durant ist mit seinen 32,1 Punkten somit noch weit entfernt, doch spätestens seit der Einstellung von Jordans unfassbarer Serie gebührt auch Durant gleichwertiger Respekt.

So hatte der Forward der Thunder gegen die Phoenix Suns sogar die Chance die Serie auszubauen und 41 Spiele in Folge mehr als 25 Punkte zu erzielen. Er wurde damit der einzige Spieler dem dies in den letzten 50 Jahren gelang.  Rekordhalter ist Wilt Chamberlain, er erreichte 80 Spiele in Folge in der Saison 1960-61 – ein Wert der wohl niemals erreicht werden wird. Neben Chamberlain muss aber Oscar Robertson an dieser Stelle genannt werden. Er brachte es in der Saison 1963-64 auf 46 Spiele in denen er die 25 Punkte-Marke knackte. Durant befindet sich damit zwischen absoluten NBA-Legenden und wird sich mit den erbrachten Leistungen bereits jetzt einen solchen Platz gesichert haben.

Das letzte mal das Durant keine 25 Punkte erreichte, war beim Blowout-Spiel am 5. Januar gegen die Boston Celtics, wo er „nur“ 21 Zähler erzielte. Mit Quoten aus dem Feld die regelmäßig über 50% lagen und sich sogar im Bereich der 70% und 80% befanden, scorte er mit einer Leichtigkeit die man sehr selten sieht und kaum zu verteidigen ist.

Während der Serie übertraf Durant ganze elf mal die 40 Punktemarke und konnte sogar zweimal über 50 Punkte erzielen.  In den drei Monaten von Januar bis März kam er auch Jordans Schnitt etwas näher und bringt es auf atemberaubende 34,6 Zähler pro Spiel.

Komplette Verbesserung

Beeindruckender wird die Serie nur noch wenn man sich die restlichen Statistiken anschaut. So gab es 12 Double-Doubles, zwei Triple-Doubles und mehrere Spiele, in denen er sowohl weitere Double-Doubles  oder auch weitere Triple-Doubles nur knapp verpasste. Ein sehr gutes Beispiel war hierbei sicher das 51 Punkte-Spiel gegen die Toronto Raptors, in dem er zusätzlich 12 Rebounds und 7 Assists erzielte. Der Game-Winner den Durant Sekunden vor dem Ende der zweiten Verlängerung traf, rundete eines der überragendsten Spiele der gesamten Saison ab. Den Höchstwert und gleichzeitig das zweite 50 Punkte Spiel, erzielte Durant Mitte Januar als er beim 127-121 Sieg über die Denver Nuggets 54 Punkte erzielen konnte.

Letztlich zeigt seine Serie, dass es kein Team oder keinen Spieler in der Liga gibt, der Durant aufhalten kann. Das zweite mal in seiner jungen Karriere wird er einen Punktedurchschnitt von über 30 Zählern erreichen und auch die Stats während seiner Serie beweisen, dass der All-Star immer mehr zum Allrounder wird, vor allem wenn es darum geht etwas für seine Mitspieler zu kreieren und auch in der Defense zu arbeiten.

Ohne Ring nicht perfekt

Kevin Durant's Ziel ist und bleibt aber weiterhin die ersehnte Championship-Trophäe in den Händen zu halten.  Er ist die Hauptsäule, die die Thunder nun schon seit einigen Jahren zum Anwärter auf den Titel macht und so wird er die Rekorde auf dem Weg zu seinem Ziel natürlich gerne mitnehmen, doch der Ring am Ende der Saison zählt für ihn am meisten. Es ist davon auszugehen das der Forward auch in Zukunft die Liga dominieren wird und auch ein Lebron James sollte sich warm anziehen, denn der 25-Jährige zählt spätestens seit dieser Saison zu den absoluten Superstars und ist im Moment zweifellos – der beste Scorer der NBA.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.